Grüne Aphrodisiaka

Grüne Aphrodisiaka – 10 Pflanzen und Kräuter im Überblick

Amore auf dem Speiseplan mit grüner Aphrodisiaka

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Grüne Aphrodisiaka aus der Natur wie Pflanzen, Gewürze und Kräuter können das sexuelle Lustempfinden steigern, und einiges davon hat man wahrscheinlich auch bereits im eigenen Garten. Wir geben in diesem Beitrag eine Übersicht darüber, welche Pflanzen und Kräuter was bewirken sollen.

Grüne Aphrodisiaka
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Was bedeutet „Aphrodisiakum“ und was versteht man unter „aphrodisierend“?

Aphrodite, bekannt als die griechische Göttin der Liebe, sinnlichen Begierde und Schönheit, war auch für ihre freizügige Sexualität berühmt. Gemäß der Mythologie hatte sie 12 Affären, sowohl mit Göttern als auch mit Sterblichen. Ein Mangel an Libido schien also nicht zu ihrem Repertoire zu gehören.

Doch das trifft nicht auf alle zu. Durch verschiedene Faktoren wie Wechseljahre, hormonelle Verhütung oder Stress kann die sexuelle Erregung und Lust, also die Libido, abnehmen.

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Aphrodisierende Lebensmitteln können dabei helfen, die sexuelle Begierde und Befriedigung zu steigern oder wiederzubeleben – ganz im Sinne der Göttin Aphrodite.

Grüne Aphrodisiaka
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Grüne Aphrodisiaka – wie wirken sie?

Eines vorweg: Für viele Kräuter und Pflanzen mit aphrodisierender Wirkung fehlen noch eindeutige Nachweise ihrer Effektivität. Dennoch gibt es bereits Studien, die zeigen: Hopfen, Quitte und Ginseng können tatsächlich die sexuelle Erregung steigern.

Dies geschieht, indem sie die Durchblutung der Geschlechtsorgane steigern oder die Ausschüttung von Sexualhormonen wie Testosteron anregen.

Grüne Aphrodisiaka
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Grüne Aphrodisiaka können auch indirekt Einfluss auf das sexuelle Verlangen nehmen, indem sie entspannend oder anregend wirken.

Andere Pflanzen machen wiederum unsere Haut empfindlicher für Berührungen, wodurch Kuscheln und Streicheln als noch angenehmer und möglicherweise stimulierender empfunden werden.

Grüne Aphrodisiaka
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10 Grüne Aphrodisiaka im Überblick

1. Avocado:
Die Avocado hat einen relativ hohen Anteil an Vitamin B6 und Vitamin E. Das B-Vitamin regt die Hormonbildung an und dem E-Vitamin wird nachgesagt, dass es fruchtbarer macht.

2. Ginkgo:
Die Samen des chinesischen Ginkgo Biloba Baumes sollen eine positive Wirkung auf die sexuelle Ausdauer haben.

3. Artischocke:
In Artischocken stecken ätherische Öle, die das ein oder andere sexuelle Problem lösen können. Außerdem kann der Genuss einer Artischocke dabei helfen, die Östrogenausschüttung zu fördern.

4. Petersilie:
Auch in der Petersilie stecken einige ätherische Öle, die die sexuelle Unlust bekämpfen und die Libido steigern können.

5. Patchouli:
Der Duft der Pflanze soll einen ausgleichenden Effekt haben und stimulierend wirken.

6. Ylang Ylang:
Der süße Duft der Ylang Ylang Blume soll die Sinne anregen. In Indonesien werden die Blüten sogar als Hochzeitsbrauch über das Bett eines Brautpaares gestreut.

7. Frauenmantel:
Frauenmantel hat die Fähigkeit, typische Beschwerden bei Frauen zu lindern, indem es regulierend auf den Hormonhaushalt wirkt. Es stärkt die weiblichen Geschlechtsorgane und fördert eine entspannte Muskulatur im Unterleib. Aufgrund dieser Wirkungen kann das Kraut indirekt den weiblichen Geschlechtstrieb anregen.

8. Basilikum: Dieses Kraut regt in doppelter Hinsicht den Appetit an, da es die Durchblutung im Bauchraum steigert. Dadurch weckt es nicht nur das Verlangen nach Essen, sondern auch nach sexueller Lust.

9. Liebstöckel oder „Maggi-Kraut“: Der Name der Pflanze deutet auf die fleischige Pfahlwurzel, die auch als „Stöckel der Liebe“ bezeichnet wird und auf das männliche Geschlechtsorgan hinweisen soll. Früher wurde sie daher oft in aphrodisierenden Getränken für Männer verwendet. Aussagekräftige Studien gibt es zwar keine, aber Liebstöckel wird nachgesagt, er führe zu einer Erhitzung des Körpers und fördere somit das Lustempfinden.

10. Ringelblume: Einst war die Ringelblume ein wichtiger Bestandteil von Liebesgetränken. Männer glaubten, sie würden sich bei Frauen begehrt machen, indem sie die Wurzel am Körper tragen. Ringelblumentee aus den Blüten der Pflanze kann einerseits beruhigend als auch stimulierend wirken.

MEHR ÜBER DIE AUTORIN DIESES BEITRAGS

Elisabeth Trauner
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Elisabeth Trauner ist Redakteurin von Unser SALZBURG und mit Stift, Block und Herz immer zur Stelle, wenn Menschen spannende Geschichten zu erzählen haben. Sie hört gerne Podcasts, braucht Krimis und True Crime-Dokus zum Einschlafen und probiert gerne Kochrezepte aus, die aber meistens komplett schief gehen.

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